Vom Fließband zum Flex-Office:
Kann aus einem Automobilwerk ein medizinisches Forschungszentrum werden?
- Das ursprüngliche Ford Motor Plant wurde in ein biomedizinisches Innovationszentrum umgewandelt, das akademische Forschung und Unternehmen der Privatwirtschaft an einem zentralen Ort vereint.
- Die offenen „Write-up Stations“ liegen entlang der Fassaden, während die Labore zentral angeordnet sind. So entstehen Transparenz und kurze Wege zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen.
- Der vertikale Kranbereich des ehemaligen, achtstöckigen Automobilwerks wurde gemäß dem Projektnamen „The Assembly“ in ein Atrium für Austausch, Zusammenarbeit und gesellschaftliche Events umgewandelt.
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Das aktuelle Leuchtturmprojekt von ZGF Architects in Pittsburgh, USA zeigt die beeindruckende Transformation des historischen Ford-Werks in eine innovative Arbeitswelt für die biomedizinische Forschung.
Kann in einem Industriegebäude der Vergangenheit ein Zentrum für medizinische Zukunftsforschung entstehen? Was passiert, wenn aus Fließbändern flexible Arbeitsflächen werden?
Bestandsflächen optimal genutzt
The Assembly zeigt, wie vorhandene Gebäudestrukturen zur Ressource für eine neue und flexible Arbeitswelt werden können.
- Ökonomische Flächennutzung: Bestandsflächen werden an neue funktionale und infrastrukturelle Anforderungen angepasst und bilden somit den architektonischen Rahmen für eine moderne Arbeits- und Forschungslandschaft, ohne Kosten für An- und Weiterbau.
- Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten innerhalb einer Fläche: Das Gebäude kombiniert verschiedene Arbeitsbereiche miteinander, darunter Workstations, Forschungslabore- und Besprechungszonen. Der ehemalige, achtstöckige Kranbereich fungiert als zentrales Atrium und als Ort für Austausch, Zusammenarbeit und Veranstaltungen.
- Forschung und Wirtschaft unter einem Dach: Getreu dem Projektnamen „The Assembly“, verbindet das Innovationszentrum die akademische Forschung der Pittsburgh University mit Unternehmen der Privatwirtschaft. Es schafft damit eine Arbeitsumgebung, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Innovation fördert.
Vergangenheit schafft Zukunft
The Assembly verbindet industrielle Geschichte mit Zukunftsmedizin, akademisches Wissen mit unternehmerischer Innovation und vorhandene Fläche mit neuen Nutzungsmöglichkeiten.
Die Transformation zeigt: Bestehende Gebäude müssen ihre Vergangenheit nicht verlieren, um Zukunft zu ermöglichen. Ein flexibles Raumkonzept interpretiert die vorhandene Gebäudestruktur neu, verbindet unterschiedliche Arbeitsweisen miteinander und schöpft somit das volle Potenzial der Bestandsfläche aus.
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