Arbeiten in heiligen Hallen:
Kann ein Sakralbau aus 1828 zu einem modernen Workspace werden?
- Die durch einen Brand zerstörte Dockyard Church wurde in einen innovativen Arbeitsplatz mit Coworking-Spaces, flexiblen Tagungsräumen sowie Event- & Begegnungszonen für junge Unternehmer transformiert.
- Die reversible Bauweise ermöglicht einen spurlosen Rückbau und passt sich zukünftigen Bedürfnissen an. Akustisch wirksame Glaswände gliedern die Arbeitsbereiche, ohne den offenen Raum zu separieren.
- Die ehemalige Empore bildet die Grundlage für ein neues Brückensystem, das einen Rundgang in der oberen Etage ermöglicht. Eine neue Wendeltreppe erschließt den offenen Arbeitsbereich.
I am text block.


Das aktuelle Leuchtturmprojekt IslandWorks von Hugh Broughton Architects zeigt die Transformation einer Kirche in einen außergewöhnlichen Arbeitsraum.
Kann in einem Sakralbau aus dem Jahr 1828 ein moderner Arbeitsort entstehen, der historische Bausubstanz mit flexiblen Arbeitsformen und neuen Nutzungsmöglichkeiten verbindet?
In Sheerness zeigt die ehemalige Dockyard Church, wie vorhandener Raum neu gedacht und zusätzliche Arbeitskapazitäten geschaffen werden können.
Transformation als Ressource
IslandWorks steht für eine Arbeitswelt, in der das vorhandene Gebäude nicht als Einschränkung, sondern als Potenzial für eine moderne Arbeitswelt verstanden wird.
- Bestehende Qualitäten erhalten: Hohe Raumhöhen, Tageslicht und der Erhalt historischer Bauteile schaffen einen Arbeitsplatz, der nicht nur effizient, sondern auch inspirierend ist.
- Vielfältige Nutzung statt mehr Fläche: Multifunktionale Arbeitsbereiche mit Begegnungs- und Veranstaltungsflächen können unterschiedliche Arbeitsanforderungen abbilden und vorhandene Flächen effizienter nutzen.
- Kapazitäten erweitern, Ressourcen sparen: Durch die Integration und Erweiterung der bestehenden Empore entstehen zusätzliche Arbeitsflächen, während die vorhandene Bausubstanz erhalten bleibt.
Arbeiten, wo Vergangenheit Zukunft ermöglicht
Die Transformation der Dockyard Church zeigt, dass die Arbeitswelten der Zukunft nicht zwangsläufig in neuen Bürogebäuden entstehen müssen. Manchmal liegt die zusätzliche Kapazität bereits im Bestand.
So verbindet IslandWorks Flächeneffizienz mit räumlicher Qualität, neue Arbeitsformen mit historischer Identität sowie Kapazitätserweiterung mit Ressourcenschonung.
Verwandte Artikel

