Vom Industriebau zum Innovations-Hub:
Kann eine inspirierende Arbeitsumgebung in einer Produktionshalle entstehen?
- Die Produktionshalle einer ehemaligen Nylonfabrik wurde in ein dynamisches und flexibel wandelbares Bürogebäude umgebaut, welches Unternehmen aus dem Energiesektor beherbergt.
- An der Bestandskonstruktion wurde ein neues Gerüst aus Stahl-Plattformen aufgehängt, das im Raum schwebt und multifunktionale, miteinander verbundene Arbeitsbereiche schafft.
- Neben kollaborativen und individuellen Arbeitsbereichen umfasst das Gebäude einen bepflanzten „Konzentrationsdschungel“ sowie großzügige Präsentations- und Veranstaltungszonen.
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An einem Ort, an dem früher Maschinen dominierten und Strumpfhosen produziert wurden, ist eine Ideenfabrik für Innovation und neue Formen der Zusammenarbeit entstanden.
Kann ein Industriegebäude mehr sein als ein Relikt vergangener Arbeitswelten?
Was passiert, wenn man die Bestands- und Gebäudestruktur nicht ersetzt, sondern neu interpretiert?
Die Umwandlung eines ehemaligen Industriegebäudes in einen Innovations-Hub zeigt, wie Architektur zum Impulsgeber für modernes Arbeiten werden kann, ohne bestehende Strukturen und Substanzen zu verwerfen. Das KB-Gebäude ist Teil des Cleantech-Campus im Industriepark Kleefse Waard in Arnheim und beherbergt verschiedene Unternehmen aus dem Energiesektor.
Ein Ort, der Arbeit neu definiert.
Der behutsam weiterentwickelte Industriebau steht exemplarisch für einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Bestandsgebäuden.
- Industrielle Identität bewahren: Das Tragwerk und die Materialien bleiben als Grundstruktur erhalten. Durch eingeschobene Stahl-Plattformen wird das Raumvolumen mitsamt den hohen Raumhöhen vollständig ausgenutzt.
- Flexible Arbeitswelten: Multifunktionale und helle Arbeitslandschaften, bepflanzte „Konzentrationsdschungel“ und Begegnungsräume bieten für Unternehmen ein Umfeld für Innovation, Austausch und Fokus.
- Zukunftstechnologie im historischen Rahmen: Moderne Infrastruktur verbindet sich mit dem Bestand. So bleibt die Historie erlebbar und verleiht dem Ort Authentizität.
Transformation als Haltung
Die Umnutzung des Industriegebäudes zeigt, wie aus Geschichte Zukunft entstehen kann.
- Wertschätzung statt Neubau: Nachhaltigkeit entsteht durch Ressourcenschonung sowie durch Weiterdenken und Neuinterpretation des Bestehenden.
- Räume für Fortschritt: Die Architektur wird zum Rahmen neuer Arbeitskulturen und dient als lebendige Plattform für Innovation, Austausch und New Work.
Arbeiten, wo Substanz auf Vision trifft.
Das KB-Gebäude ist ein Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft Hand in Hand gehen und zeigt, wie industrielle Architektur zur Inspirationsquelle für moderne, innovative Arbeitswelten werden kann.
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