Eurocres auf der Veranstaltung „New Work“ von CoreNet Region Nord

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Alle fragen sich: „Wie arbeiten wir morgen – und in welcher Art von Büro?

Auf der CoreNet-Sommerveranstaltung zu „New Work“ zeigte Eurocres Lösungen

von Jenö Kleemann

Arbeiten wird immer mobiler, dynamischer und individueller. Doch Büros werden auch in Zukunft nicht wegfallen. Schließlich arbeiten allein 17 Millionen Deutsche in Büros – das sind mehr als 40 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Dagegen wird sich deren Aufbau und Charakter deutlich ändern, hin zu einem Ort des kommunikativen Zusammenarbeitens. Büroräume müssen in Arbeitsabläufen und Netzwerken gedacht werden, vor allem aber auch flexibel geschaffen sein – also selbst für agile Prozesse. Dies waren einige grundlegende Erkenntnisse der Diskussion vom 28. August „New Work – was genau steckt dahinter?”, veranstaltet von CoreNet Global Region Nord, unterstützt von Mindspace, workingwell, Cushman & Wakefield sowie Eurocres. In unserem Vortrag „WorkPlace Revolution – Warum NewWays of Working messbare Mehrwerte für Organisationen generieren?“ stellten wir Lösungen aus unserem Hause und anderen Projekten dar.

 Eurcres bietet Lösungen für die nächsten 50 Jahre

Viele neue Arbeitsformen stehen auf der New-Work-Agenda: Coworking, non-territoriales Arbeiten oder Homeoffice. Büros werden sich daher stark verändern müssen, um diese Trends zu bedienen und um am Markt zu bestehen. Eurocres bietet dafür eine Reihe von Werkzeugen und 20 Jahre Erfahrung, die Projektentwickler, Corporate Real Estate Manager oder auch Facility Manager nutzen, um die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Zielgruppe zu erfüllen. Ein wichtiger „Raum-Faktor“, den wir dabei analysieren und in den Mittelpunkt stellen, ist die Kommunikation – aus der überhaupt erst Innovationen entstehen. 75 Prozent der Unternehmen berichten, dass der Kommunikationsanteil innerhalb der vergangenen drei Jahre gestiegen ist.

Dies, der technische Fortschritt und die sich verändernden Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeiter haben zur Folge, dass Bürowelten neu gedacht und vor allem flexibler und multifunktionaler werden müssen. Bedenkt man, dass Immobilien für mehrere Jahrzehnte diesen Auftrag ausüben müssen und in der Regel für mehr als 50 Jahre errichtet werden, stehen Projektentwickler und Corporate Real Estate Manager vor der großen Herausforderung, die Gebäude zukunftsfest und vor allem nachhaltig zu gestalten.

New Work und die aktuellen Treiber: Vuka und die Generationen Y und Z

Dabei laufen mehrere, darunter auch gesellschaftspolitische Entwicklungen parallel ab. So haben etwa die Generationen Y und Z gegenüber den vorangegangenen Jahrgängen völlig andere Werte und Vorstellungen. Ihre Verhaltensweisen sind geprägt durch die Umfeldfaktoren der sogenannten Vuka-Welt: Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität/Ambivalenz. Die Werte, die bei beiden Generationen hoch im Kurs stehen, sind Selbstbestimmtheit, Gesundheit, Freiheit und Flexibilität.

Projektentwickler und Facility Manager müssen Antworten finden

Da trifft es sich gut, dass immer mehr Unternehmen auf agiles und non-territoriales Arbeiten setzen oder ohnehin in ständig neuen Projektteams arbeiten. Welche Büroinfrastrukturen werden also für diese Arbeitsanforderungen benötigt? Wichtig hierbei ist vor allem, eine Verständigung zwischen den Menschen und zwischen den Teams zu ermöglichen. Dafür sind wiederum drastisch veränderte Büros nötig, die auf die tatsächlichen Arbeitsprozesse der Organisation ausgerichtet sind. Ziel ist, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen, Informationen fließen und die Arbeit besser funktioniert.

Eurocres hat sich dabei mit seinen Konzepten längst auf agile Arbeitsmethoden eingestellt: Sie führen nachweisbar zu besseren und effizienteren Ergebnissen. Auch vor diesem Hintergrund muss man die Arbeits-Infrastrukturen neu denken. Daneben sind schon jetzt, aber künftig noch stärker, Prozesse und Aktivitäten die prägenden Faktoren. Eurocres beispielsweise konzentriert sich in seiner Beratungstätigkeit besonders stark auf Activity Based Working (ABW) – ein Arbeitsplatzkonzept für flexible, kollaborative, vielfältige und flächeneffiziente Arbeitswelten. Auf diese Weise wird die oben erwähnte Interaktion zwischen den Mitarbeitern erleichtert, die für die Innovationskraft eines Unternehmens so entscheidend sind. So messen wir die Tätigkeitsprofile aller Kollegen – etwa mit unserem Tool Netscan® – und bauen das Büro genau so, dass es passt. Denn darauf und auf die individuellen Arbeitstypologien und Aktivitäten müssen der grundsätzliche Aufbau und das Design der Immobilien abgestellt sein.

Eurocres baut Arbeitswelten, die diesen hohen Grad der Innovation ermöglichen. Es sind unsere fachlichen und ökonomischen Antworten auf New Work. Die große Herausforderung besteht nun darin, dass sich Unternehmenskultur und Bürowelt parallel entwickeln müssen. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen nachvollziehen, was sie durch die neue Arbeitswelt gewinnen. Und hier sind wir wieder bei der so wichtigen „Kommunikation“.

Eurocres Zukunft Personal 1
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