20 Jahre Eurocres – Party im Berliner Soho House

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Party im Berliner Soho House

Eurocres feiert seine ersten 20 Jahre

von Daniela Laass

Nostalgie-Fotos, humorreiche Reden und Anekdoten aus den Anfangsjahren. Mit amüsanten Erzählungen und Präsentationen haben die beiden Eurocres-Chefs Sven Wingerter und Jenö Kleemann bei ihrer Party zum 20.Jubiläum gestern ihre Gäste unterhalten. Während des Dinners, zum Cocktail und im persönlichen Gespräch gaben die beiden ihre Geschichten zum Besten – und enthüllten etliche Geheimnisse aus zwei Jahrzehnten.

„Stand die Geburt von Eurocres eigentlich unter einem guten Stern?“, fragte Wingerter in seinem Eingangsstatement. „Im Sommer 1999 gab es in Deutschland nämlich eine totale Sonnenfinsternis. Aber wir ließen uns davon nicht beirren …“ Gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern schauten Wingerter und Kleemann zurück – vor allem aber nach vorn.

Wie fanden die zwei führenden Köpfe überhaupt zueinander? Über gemeinsame Freunde auf einer Party in London. Schnell merkten sie, dass sie gemeinsam etwas auf die Beine stellen und die monotonen Arbeitswelten verändern können. Gegründet in Nürnberg, führte die beiden ihr erster Großauftrag zu T-Online nach Darmstadt. Dort machten sie gemeinsam mit einer Mitarbeiterin förmlich eine WG auf, um rasch den ersten Job zu erledigen – dem sofort weitere folgten. In seiner Rede dankte der geschäftsführender Gesellschafter Sven Wingerter vor allem seiner Mannschaft: „30 Mitarbeiter zählen wir heute, deren Leistungen wir das Erreichen des Jubiläums überhaupt erst zu verdanken haben.“

Wir sind nie fertig

Nach den anschaulichen Erlebnissen und aufschlussreichen Bildern aus den vergangenen 20 Jahren, beschrieb Prof. Ulrich Weinberg vom HPI School of Design Thinking „die kommenden 20 Jahre“ in Bezug auf die Arbeitswelt.

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Unterhaltsam und plastisch schilderte er – nicht zufällig vor dem Hauptgang –, wie sich Ansprüche und Bedürfnisse des Arbeitslebens drastisch ändern werden: weg vom kompetitiven hin zur Kollaboration verschiedener Disziplinen. Brücken bauen sei in Unternehmen nun stärker angesagt. Zudem entstehe ein Zustand, der nie fertig sei – wie bei einer Software werden die Produkte und Dienstleistungen immer wieder verbessert, genauso aber auch die Formen des Zusammenarbeitens. Es gebe kein abgeschlossenes Produkt mehr, sondern nur noch Versionen. All diese und den Ideenfluss müsse die Architektur der Büroimmobilien widerspiegeln, inklusive „Kollaborations-Arbeitsplätzen.“ Dabei gehe es vor allem auch um kulturelle Punkte, nicht nur um die Technik.

Ein harmonisches Zusammenspiel von Technik und Kultur erlebten die Gäste in jedem Fall nach dem Abendessen: Bei heißen Rhythmen aus den Boxen und guten Cocktails feierten und tanzten die meisten der 80 Gäste bis nach Mitternacht – bevor es dann ab dem nächsten Tag darum ging, die nächsten 20 Jahre zu meistern. Schließlich lebe jede Firma von der Zukunft, so Wingerter: „Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft drastisch, aber auch die Arbeitsabläufe. Arbeiten ist nicht mehr an einen festen Arbeitsort gebunden. Damit einher geht der Wandel von Gesellschaft, Arbeitsorganisation und der Bedürfnisse von Mitarbeitern. Für all dies bieten wir heute, in den nächsten 20 Jahren und auch darüber hinaus die richtigen Lösungen.“

Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier.

 

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